Archiv für Dezember 2008

NEIN heißt NEIN oder Antisexismus muss Praxis werden: das Zustimmungskonzept.

Zustimmung definiert das freiwillige und ausdrückliche Einverständnis aller Beteiligten zu einer spezifischen sexuellen Handlung. (mehr…)

Parteilichkeit ist gefragt! Im Gespräch mit der Gruppe DEFMA

Seit 8. März 2008 bietet die Gruppe DEFMA, die ihren Namen aus den Schlagwörtern DIY, emanzipatorisch, feministisch, militant und autonom sowie vom Begriff „Definitionsmacht“ ableitet, Betroffenen sexualisierter Gewalt aus „linksradikalen“ bzw. sich als emanzipatorisch verstehenden Szenen ihre Unterstützung an. Im Interview erzählt DEFMA von ihrer Arbeit.
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Wie sieht Betroffenen- und Definitionsmachtunterstützender Täterumgang aus?

Betroffenenfeindlicher Täterumgang ist leider nach wie vor häufig. Sobald es zu einer Auseinandersetzung mit der Thematik kommt, weil ein konkreter Übergriff in deinem Umfeld besprochen bzw thematisiert wird, zeigt sich deutlich, welch dringender Handlungsbedarf gerade auch innerhalb der linken Szene besteht. Dies zeigt sich nicht nur zu endlosen und nervigen Diskussionen, die in Sexismus und Antifeminismus münden können, und prägt auch das soziale Netzwerk innerhalb der Szene: ein gar nicht so geringer Teil der veröffentlichten Fälle findet keine betroffenen-freundliche und –unverletzende Diskussionsbasis. Deswegen ein paar Anmerkungen und Tipps für einen Betroffenen- und Definitionsmachtunterstützenden Täterumgang.
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Defma stellt sich vor! [Presenting Defma]

Obwohl Antisexismus als einer der zentralen Ansprüche innerhalb einer linksradikalen und sich als emanzipatorisch verstehenden Szene genannt wird, kommt es immer wieder vor, dass es bei leeren Worten bleibt. Das beginnt bei sexistischen Machtstrukturen innerhalb von Gruppen und reicht bis zur Ausübung von sexualisierter Gewalt*.
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