Archiv für Juli 2011

Anarchistisches Radio: „Linke Camps/Umgang mit Sexismus“

Radiosendung vom 24/07/2011
Anarchistisches Radio auf Radio Orange 94.0 zum Thema: Linke Camps – Umgang mit Sexismus (mehr…)

Linke Camps im Umgang mit Sexismus und Grenzüberschreitungen

Utopie und Verantwortung oder Jedes Jahr dieselbe Scheiße:
Die Herausforderung linker Camps im Umgang mit Sexismus und Grenzüberschreitungen

Der Sommer ist wieder da und somit sind linke/libertäre Camps (A-Camp, Grenzcamps, Antifacamps usw.) verstärkt Gesprächsthema und Teil der Urlaubsplanung. Camps ermöglichen Menschen aus verschiedenen Orten und Zusammenhängen sich zu treffen, zu vernetzen, weiterzubilden, andere Formen von Zusammenleben auszuprobieren und/oder Aktionen zu planen und durchzuführen. Camps sind inzwischen eine nicht mehr wegzudenkende Form der politischen Kommunikation und Praxis – das ist auch gut so! (mehr…)

DEFMA goes A-Camp!

Wir freuen uns bekannt geben zu können, dass DEFMA das diesjährige A-Camp besuchen wird, um dort am Dienstag 19. Juli 2011 ab Mittag einen Workshop rund um die Themen Definitionsmacht, sexualisierte Gewalt, Parteilichkeit und dem Zustimmungskonzept zu gestalten. (mehr…)

Kontaktaufnahme aktuell

Liebe Leute!

Seit einiger Zeit erreichen uns viele Anfragen von Betroffenen, Tätern,
Gruppen und Projekten, in denen sowohl Betroffene und bzw. oder Täter
aktiv sind, die sich mit dem Thema Definitionsmacht, Zustimmung oder
Parteilichkeit auseinandersetzen wollen und/oder müssen.

Wir finden es begrüßenswert, dass Menschen sich vermehrt mit dem Thema
auseinandersetzen wollen, allerdings plädieren wir dafür, dass sich
Gruppen grundsätzlich mit Antisexismus im Allgemeinen und mit
Definitionsmacht im Spezifischen auseinandersetzen und nicht erst
anlassbezogen aktiv werden.

Weiters wollen wir anmerken, dass wir Betroffene unterstützen und
prinzipiell nur in Kontakt mit Tätern treten, wenn eine Betroffene sich
das wünscht, beispielsweise um Forderungen zu übermitteln. Wenn das
Bedürfnis seitens Täter und ihrem Umfeld, sich intensiver mit begangenen
Übergriffen oder möglicher Täterarbeit auseinanderzusetzen, wächst,
hoffen wir, das Menschen das als Anstoß nehmen, endlich mal eine Gruppe
zu bilden, die sich mit Fragen rund um Täterarbeit beschäftigt.

Wir sind bemüht alle Anfragen so rasch wie nur möglich zu beantworten.
Defma ist allerdings ein Kollektiv, das Entscheidungen im Plenum trifft,
nachdem in einem Diskussionsprozess Standpunkte besprochen worden sind.
Uns ist es, vor allem aufgrund der Verantwortung, die wir als Gruppe zu
tragen haben, wichtig, dass unsere Handlungen, Entscheidungen, Mails,
Stellungnahmen oder Workshops qualitiativ hochwertig sind und das auch
bleiben.

Wir nehmen uns für die Anliegen aller, die uns kontaktieren, Zeit,
reflektieren darüber im Plenum und achten auf unsere persönlichen Grenzen.
Das braucht dann eben alles ein bisschen. Wir bitten euch deswegen um
Verständnis. Wir beantworten alle Mails innerhalb von zwei Wochen,
manchmal auch schneller.
Mails von Betroffenen werden von uns so rasch wie möglich beantwortet.

Und noch etwas liegt uns am Herzen:
Defma ist keine Serviceeinrichtung, wir sind keine Maschinen, an die
mensch Befehle schicken kann und wir erfüllen dann eure Wünsche.
Bitte bedenkt das, wenn ihr uns kontaktiert.
Wir haben alle Jobs, Unis, Privatleben und vor allem volle Terminkalender.

Danke.

Außerdem haben wir endlich einen PGP-Key!