1) Wieso sagt ihr „sexualisierte Gewalt“ und nicht „sexuelle“ Gewalt?
2) Wieso sagt ihr „Betroffene“ und nicht „Opfer“?
3) Was heißt Zustimmung?
4) Was macht die Unterstützer_innengruppe DEFMA genau?
5) Wie kontaktiere ich die Unterstützer_innengruppe DEFMA?
6) Ist ein Rauswurf bzw ein Haus/Lokal-Verbot zwangsläufig immer die Konsequenz für einen Täter?
7) Wieso macht die Unterstützer_innengruppe DEFMA keine Täterarbeit?
8) Gibt es Täterarbeitsgruppen in Wien?
9) Kann man bei Defma mitmachen?
10) Was heisst Definitionsmacht?
11) Wieso heisst es DefinitionsMACHT?
12) Was heisst Parteilichkeit? Und geht das immer?
13) DEFMA vs. Definitionsmachtkonzept, das Selbe/Gleiche?
14) Kann man sich auch als Gruppe an DEFMA wenden?
15) Was sind „Auslöserwarnungen“ bzw. „Trigger“?
16) Können sich nur Frauen bei der UG_DEFMA melden?
17) Ist das kollektiv gemischt oder besteht es nur aus Frauen*?

1) Wieso sagt ihr „sexualisierte Gewalt“ und nicht „sexuelle“ Gewalt?
Wir wollen damit deutlich machen, dass die Gewalt, die bei einem Übergriff verübt wird meistens nicht die Befriedigung sexueller Lust als Ziel hat, sondern die Manifestierung eines konstruierten, sexistischen Machtverhaltnisses. Oft geht es dem täter darum Kontrolle und Macht über die Betroffene zu haben und in einem patriachalen Machtsystem ist das meistverwendete Mittel zur Herstellung dieser Hierarchie, das der sexualisierten und sexistischen Gewalt, sowohl physisch als auch psychisch.Hinzu kommt, dass mit sexueller Gewalt in weiten Kreisen nur die rechtsstaatliche Defintion einer Vergewaltigung assoziiert und als solche anerkannt wird, Mit dem Begriff „sexualisierte Gewalt“ wollen wir auch auf die unterschiedlichen Formen und die Alltaeglichkeit von Grenzüberschreitungen hinweisen.

2) Wieso sagt ihr „Betroffene“ und nicht „Opfer“?
Der Begriff Opfer impliziert Passivität und notwendige, irrebarable Hilflosigkeit. Eine Betroffene von sexualisierter Gewalt ist aber durchaus im Stande sich zu wehren und aktiv einen Umgang mit mit ihrer Situation zu finden. Der Begriff Betroffene konzentriert sich mehr auf den Prozess der Grenzüberschreitung und deutet auch auf seine Alltäglichkeit hin, während ein Opfer eist ein Opfer eines außerordentlichen, einmaligen Ereignisses ist, das keine andere Wahl hat, als ein Opfer seines Schicksals zu werden.(z.B. Unfallopfer oder Opfer einer Naturkatastrophe)

3) Was heißt Zustimmung?
Zustimmung wird als das freiwillige und ausdrückliche Einverständnis aller Beteiligten zu einer spezifischen sexuellen Handlung definiert. Im konkreten bedeutet das, dass bei jeder (neuen) Schritt einer Handlung zu fragen, ob, zum Beispiel, einer Person angenehm ist, wenn ihr küsst, umarmt, streichelt, usw. Ausdrücklich heißt nicht zwangsläufig verbal. Wenn mensch nicht auf verbale Zustimmung setzen will, müssen alle Beteiligten sich in vorhinein vereinbaren, wie Zustimmung kommuniziert wird und wie „Nein“ ausgedrückt wird (z.B. durch vorher vereinbarte Gesten oder ein „Safe Word“, d.h. ein Wort, das nichts mit der Handlung zu tun hat, das signalisiert, die Handlung muss aufhören).
Wenn Zustimmung nicht mehr gegeben wird oder zurückgenommen wird, dann heißt das NEIN, Schluss und Ende. Schweigen bedeutet nicht Zustimmung! Eine schlafende Person kann nicht zustimmen!
Mehrere Faktoren können Zustimmung kompromittieren. Zum Beispiel, eine Person, die durch Alkohol und Drogen benommen ist, ist vielleicht nicht mehr zurechnungsfähig und kann vielleicht nicht mehr zustimmen. Die emotionale Lage einer Person kann ebenfalls die Zurechnungsfähigkeit beeinflussen. Hier ist vorsichtig geboten – es ist wesentlich besser eine sexuelle Handlung zu vertagen als zu riskieren, einen Übergriff zu begehen.
Zustimmung kann auch nicht als freiwillig betrachtet werden, wenn eine Person Druck ausübt. Druck Ausüben hat viele Formen, wie Bedrohungen und ständiges Fragen nach Sex.
Zustimmung ist für alle da – homo, hetero, LGBTIQQ, asexual – egal welche Sexpraktiken, Hilfsmittel, Genderexpressions, egal wie viele Beteiligten. Zustimmung ist ein positiver Zugang zu Sex, wo alle Beteiligten Lust und Freude an sexuelle Handlungen haben.
Mehr zu unserem Zustimmungskonzept (in mehreren Sprachen) hier: http://defma.blogsport.de/material/

4) Was macht die Unterstützer_innengruppe DEFMA genau?
DEFMA ist seit März 2008 in Wien aktiv und versteht sich als Teil einer linksradikalen Szene. Wir wollen antisexistische und feministische Inhalte in linke Diskurse tragen und kontinuierlich zum Thema „sexualisierte Gewalt“ arbeiten.
Wir bieten Unterstützung für Personen an, die von sexualisierter Gewalt bzw. sexualisierten Übergriffen betroffen sind. Wir sind allerdings keine Beratungsstelle, keine Psycholog_innen oder Therapeut_innen, sondern eine selbstorganisierte Gruppe, die für und mit Betroffenen parteilich agiert und versuchen will, innerhalb von sich als emanzipatorisch verstehenden Zusammenhängen Räume zu schaffen, in dem Täterschutz nicht mehr möglich ist und Betroffene sich wohlfühlen können.
Du kannst dich bei uns melden:
Wenn du von sexualisierter (oder anderen Formen wie z.B. physischer oder psychischer) Gewalt betroffen bist oder Freund_in, Mitbewohner_in, Politgruppe einer Betroffenen bist und nicht mehr weiter weißt, einfach nur reden magst, konkrete Forderungen hast, dabei aber anonym bleiben willst oder (rechtliche…) Fragen hast.
Wenn du von einem Übergriff gehört hast und nicht weißt, ob die Betroffene Forderungen hat und/oder ob nachgefragt werden darf.
Wenn du dich mit dem Thema „sexualisierte Gewalt“ oder Definitionsmacht auseinandersetzen magst.
Wenn du Bücher oder Zines zum Thema suchst.
Wenn du einen Workshop oder einen Diskussionsveranstaltung zum Thema organisieren magst (wir fahren auch gern mal quer durch Österreich).
Wenn du glaubst, dass wir dir in welcher Form auch immer weiterhelfen können.

5) Wie kontaktiere ich die Unterstützer_innengruppe DEFMA?
Die Unterstützer_innengruppe DEFMA ist per E-mail erreichbar: defma@pulk.net. Wir bemühen uns schnell auf Mails zu antworten, aber da wir als Kollektiv Entscheidungen treffen (auf unsere ungefähr zweiwochentliche Plena) und unsere Arbeit ehrenamtlich verrichten, ist es uns manchmal nicht möglich, eine schnelle Antwort zu schreiben. Bei Unterstützungsanfragen haben bei uns Priorität!
Ganz wichtig ist uns zu betonen, dass du anonym bleiben kannst, wenn du das willst und dass alles, was du uns erzählst oder in einem Mail schreibst vertraulich behandelt wird.
Da unsere Arbeit teilweise einen erhöhten Bedarf an Privatschutz hat, empfehlen wir, uns mit PGP zu schreiben. Unser PGP-Key findet mensch hier: http://defma.blogsport.de/images/ug_def … 6E3pub.asc

6) Ist ein Rauswurf bzw ein Haus/Lokal-Verbot zwangsläufig immer die Konsequenz für einen Täter?
Nein, die Täter die Hausverbote bekommen sind nur eine Minderheit. die meisten Betroffenen wollen, dass Täter sich nicht an den Orten aufhalten wenn die Betroffene selbst anwesend ist, also bei Sichtkontakt gehen bzw. Orte meiden an denen sie sich treffen könnten, ohne das ein „Hausverbot“ ausgesprochen werden muss. In vielen Fällen ist der Täter angehalten sich eine Therapie zu suchen: Auf Wunsch der Betroffenen erkundigen wir uns dann auch beim Täter über etwaige Fortschritte usw., sei es bei einer Täterarbeitsgruppe, der Männerberatung oder in einer Psychotherapie. manche Täter melden dann immer wieder ob sie noch in Betreuung sind, ob sich was geändert hat in ihrem Leben und in ihrem Umgang mit anderen Personen. Oft kommt es auch zu einem von der ug_defma moderierten/mediierten Gespräch zwischen der Betroffenen und dem Täter oder nur zwischen der UG und dem Täter. Manchmal ist ein mail an den Täter mit der Information, dass er übergriffig war alles was passiert. wir sind uns der Problematik der „Hausverbote“ oder sogenannter „Szeneausschlüsse“ bewusst („dann machen sie halt woanders weiter“) aber manchmal ist es die einzige Möglichkeit die Betroffene vor einem Täter zu schützen und ihr ein weiteres Leben in ihren bekannten Kreisen zu ermöglichen. Auch wenn wir sexualisierte Gewalt nicht hierarchisieren wollen indem wir die „schwere“ des Übergriffes definieren, wirken trotzdem immer die Anzahl der Bekannten betroffenen und die Intensität der eingesetzten Gewalt erschwerend für einen möglichen Ausschluss des Täters und das weitere Vorgehen um Frauen* im Umfeld vor diesem Mann zu schützen.

Wir wollen in jedem Fall nicht dass eine Betroffene sich zurückziehen muss, nicht mehr an bekannte Orte gehen kann, FreundInnen sehen kann usw. weil der Täter ihr den Raum dafür wegnimmt. Das werden wir immer wieder zu verhindern suchen.

7) Wieso macht die Unterstützer_innengruppe DEFMA keine Täterarbeit?
Wir von ug_defma würden es außerordentlich begrüßen wenn es eine oder mehrere Täterarbeitsgruppen geben würde, die nicht vorfallbezogen sondern permanent, mit (pro-)feministischen Mitteln und Wissen arbeitet. Im besten Fall ist die Täterarbeitsgruppe mit einer UnterstützerInnengruppe in Kontakt wenn es um einen bestimmten Fall geht oder zumindest immer in Absprache mit einzelnen außenstehenden Feministinnen die den Verlauf der Täterarbeitsgruppe mit der nötigen Distanz beurteilen können. Wir finden aber, auch durch konkrete Erfahrungen, dass eine Unterstützerinnengruppe die mit Betroffenen arbeitet, nicht gleichzeitig Täterarbeit machen kann. Alle bisherigen Erfahrungen damit gehen in sehr negative Richtungen, insofern nehmen wir Abstand davon.

8) Gibt es Täterarbeitsgruppen in Wien?
Wir kennen keine Gruppe in/für Wien, die mir ausreichenden Kapazitäten und ausreichendem Betroffenenschutz arbeitet. Wir können in jedem Fall empfehlen Täter an die Männerberatung Wien zu verweisen: http://www.maenner.at

9) Kann man bei defma mitmachen?
Die ug_defma ist prinzipiell eine geschlossene Gruppe. falls du Erfahrung mit antisexistischer Arbeit hast und (pro-)feministisch motiviert bist kannst du uns dennoch gerne per mail (defma@pulk.net) kontaktieren und uns deine Motivation mitzumachen kurz schildern, wir freuen uns natürlich über Personen die mitmachen wollen und können dir dann weitere Fragen hierzu persönlich beantworten. wir sind offen für alle genders.

10) Was heisst definitionsmacht?
Vielfach wird die Wahrnehmung von Frauen* über Grenzverletzungen und Übergriffe in Frage oder zur Diskussion gestellt. Der Wahrnehmung der Betroffenen steht sodann die Wahrnehmung anderer gegenüber – die der zufällig Dabeistehenden, der Freund*Innen, des Umfelds, die des Täters, usw. Das heißt ihre Sicht steht zur Disposition und wird zumeist abgeschwächt. Ähnlich arbeitet die Justiz bzw. Polizei: Die meisten gesetzlichen Regelungen stellen die Wahrnehmung der Betroffenen ebenso zur Diskussion. Beweise werden verlangt, Aussagen wiederholt geprüft, vielfach versucht „Widersprüche“ zu konstruieren. Steht Aussage gegen Aussage muss ein Gericht untätig bleiben. Das Konzept der Definitionsmacht überträgt die Definition über eine Grenzverletzungen oder einen Übergriffe an die Betroffene, ohne wenn und aber. Einschätzungen über Situationen sind von Person zu Person unterschiedlich. Feste Definitionen von Gewalt können daher nicht funktionieren. Wenn du hörst, dass auf einer Demo jemand festgenommen wurde oder es einen Fascho-Überfall gegeben hat, glaubst du das auch ohne „Beweise“ einzufordern oder die Sicht der Polizei/Faschos zu erfragen. Klar muss sein, dass dieses Konzept ein linksradikales und feministisches Tool ist. Es kann sich nur auf einen eingeschränkten Raum beziehen; nur von Leuten umgesetzt werden, die das Konzept anerkennen und umsetzen. In manchen Fällen ist man wohl gezwungen andere antisexistische Konzepte anzuwenden.

11) Wieso heisst es definitionsMACHT?
…warum nicht Definitionsrecht, ist „Macht“ nicht böse, hierarchisch, voll nicht emanzipatorisch?
Ja, aber. Das Konzept der Definitionsmacht ist eine Reaktion auf die patriachale Ungleichbehandlung, in der Gesellschaft wie auch in der emanzipatorische Linke/Szene, die nur solange notwendig ist, als der Wahrnehmung von Frauen*/Betroffenen über Grenzverletzungen und Übergriffe kein Glaube geschenkt wird.
Gleichzeitig ist die Definitionsmacht auch ein Konzept der Selbstermächtigung und der feministischen GEGENmacht. Keine Szene-Staatanwaltschaft oder Szene-Polizei tritt strafend auf, die Definitionsmacht stellt lediglich sicher, dass Betroffenen ihre Handlungsspielräume zurückgewinnen.

Der Begriff Definitionsrecht würde suggerieren, eine staatliche, überstaatliche oder naturrechtliche Instanz würde Frauen ein universales Recht gewähren. In einer patriachalen Gesellschaft ist dies aber unmöglich, anders etwa bei „Kinderrechten“ oder den „Menschenrechten“.

12) Was heisst Parteilichkeit? Und geht das immer?
Parteilichkeit bedeutet eine benannte Grenzverletzung als solchen zu akzeptieren und nicht in Frage zu stellen. Darüber hinaus auch, sich für die Sicht und die Forderungen der Betroffenen einzusetzen und die Aktivitäten einer UG zu unterstützen, und: Nicht dem Täter Raum geben, seine Stellungnahme wiedergeben, seiner Sicht glauben schenken.Parteilichkeit richtet sich also als aktive Haltung nach außen.
Parteilichkeit ist eine Grundbedingung für das Definitionsmachtkonzept. Sie gilt gleichermaßen für UnterstützerInnen in einer UG, FreundInnen, Politgruppen oder Erzählungen aus dritter Hand über einen Vorfall.
Es gibt Situationen in denen parteilich zu sein schwer fällt. Etwa weil man den Täter gut kennt oder zusammenwohnt, weil man mit der Betroffenen zerstritten ist oder ihre Politgruppe so richtig scheiße findet, usw. In so einem Fall ist es wichtig seine eigene widersprüchliche Haltung zu erkennen und trotzdem parteilich zu sein, die Definitionsmacht der Betroffenen also nicht öffentlich in Frage zu stellen. In solchen Situationen ist es besser sich zurückzuhalten um keine Atmosphäre zu schaffen, die die Betroffene einschränkt.
Das ist auch der Grund, warum UGs aus mehreren Leuten bestehen sollten – damit die Gruppe auch immer glaubwürdig arbeiten kann.
[Mehr dazu: AS_re, S. 29ff)

13) DEFMA vs. Definitionsmachtkonzept, das Selbe/Gleiche?
Wohl v.a. eine Wien-spezifische Frage. Die UG_DEFMA (UG für UnterstützerInnengruppe) arbeitet nach dem Definitionsmachtkonzept. Um Verwirrungen zu vermeiden plädieren wir dafür „UG_DEFMA“ (Gruppenname) und „Definitionsmachtkonzept“ (Bezeichnung des Konzepts) auseinanderzuhalten.

14) Kann man sich auch als Gruppe an DEFMA wenden?
Wenn ihr irgendwo (Kollektiv, Gruppe, WG, etc) nicht weißt wie mit einer Situation im Zusammenhang mit Definitionsmacht (Täter, Betroffene, Outing, Hausverbot, etc) zu tun hast, könnt ihr euch gerne an DEFMA wenden. Wir bieten Erstgespräche, Moderation für Gruppenprozesse und Workshops.

15) Was sind „Auslöserwarnungen“ bzw. „Trigger“?
Als Trigger werden unter anderem Inhalte in Texten, Filmen, Unterhaltungen und Situationen im Alltag bezeichnet, die Betroffene von (sexualisierter) Gewalt retraumatisieren und emotional in die Situation der Gewalterfahrung und des Kontrollverlusts zurückwerfen können (Flashback). Trigger sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So können einzelne Wörter, Fragen, Sätze, Verhaltensweisen, Handlungen, Attitüden, Erscheinungen von Menschen, aber auch Orte, Gegenstände, Gerüche, Lieder und andere Medien unangenehm an diese Erfahrungen erinnern und die damit zusammenhängenden Gefühle hervorholen. Ein unsensibler, verharmlosender oder negierender Umgang mit sexualisierter Gewalt ist jedoch immer unangemessen, da dieser den Betroffenen das Ausmaß ihrer Erfahrungen aberkennt und die Struktur von Gewalt und Unterdrückung reproduziert. Eine Möglichkeit sensibel mit den Grenzen traumatisierter Personen umzugehen ist, Inhalten die sexualisierte Gewalt und sexistische Übergriffe thematisieren oder beinhalten eine „Triggerwarnung“ voranzustellen, die kurz erklärt warum der jeweilige Inhalt Auslöser für ein Flashback sein kann.

16) Können sich nur Frauen bei der UG_DEFMA melden?
Nein, bei DEFMA können sich alle melden. Wir arbeiten nach dem Definitionsmachtkonzept, das eine Reaktion auf das patriachale Machtverhältnis darstellt.
Wir treffen uns jedenfalls mit Allen die sich an uns wenden, bieten offene Ohren, Hilfestellungen sowie Tipps und leiten Anfragende, die unser Know-How übersteigen, an befreundete Beratungsstellen mit passender Ausrichtung weiter.

17) Ist das Kollektiv gemischt oder besteht es nur aus Frauen*?
Seit der Gründung der UG_DEFMA im Jahr 2008 sind Männer Teil der Gruppe. Viele DEFMA-Veranstaltungen sind aber FLIT*-only. Beratungsgespräche werden nur nach Absprache von nicht-Frauen* angeboten.